Die Sitzung am vergangenen Dienstag startete hoffnungsvoll und in den Augen der Liberalen Studierenden konstruktiv. Besonders Bastian Klaus der zum AStA Vorsitzenden gewählt wurde, stellte sich den Fragen und Anregungen der Liberalen Studierenden. Besonders erfreulich ist die Senkung der AE-Stellen im AStA, aber diese Senkung geht den LSD nicht weit genug. Die Stellenanzahl ging von ca. 6,5 auf 5,8 zurück. Erfreulich und fair wäre ein Wert von 4 um die Bereicherung auf Kosten der Studierenden zu senken.
Gut ist auch, dass sich das StuPa auf eine Stellvertreterregulung geeinigt hat, nachdem konstruktiv in Wortbeträgen der gute Vorschlag von Ingo leicht abänderte.
Leider ließen die sonstigen Kandidaten in Ihren Leistungen zu wünschen übrig. Besonders auffallend war hier das HoPo-Team. In Ihrem Arbeitsprogramm führen sie einen besonders bedenklichen Punkt auf und zwar die Analyse von religiös Fundamentalisten Gruppen. Die LSD haben den Verdacht, der sich durch die Ausführungen und Antworten von Miguel zu diesem Thema bestätigte, dass das HoPo-Team an der Technischen Universität Dortmund Verfassungsschutz spielen möchte. Die LSD sehen die Religions- und Meinungsfreiheit gefährdet. In den Augen der LSD ist jede Gruppe und Meinung zu akzeptieren, die sich an die freiheit-rechtliche Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland hält und keine Dritten schädigt. Erstaunlicher Weise befindet sich in den Reihen des AStA bereits eine Tochterorganisation deren Mutterpartei bereits vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Die Rede ist von der LINKEN Liste. Vielleicht sollte man vor seiner eigenen Haustüre kehren, bevor man Freiheiten in Deutschland und an der Universität einschränkt oder den Studenten zu kontrollieren und zu beobachten versucht.
Desweiteren bleibt das StuPa-Präsidium zu kritisieren. Im Rahmen einer beispiellosen Frechheit setzte sich das Präsidium über die Geschäftsordnung hinweg und ließ eigenmächtig die Sitzung nach 4 Stunden noch weiterlaufen. Aus Sicht der Geschäftsordnung muss die Sitzung nach 4 Stunden unterbrochen werden. Dies zeigt, dass das Präsidium -bestehend aus Listenmitgliedern der AStA stellenden Listen- nicht die selbstgemachten Spielregeln akzeptiert und sich diktatorisch gegen bestehen Ordnungen hinwegsetzt. Die ersten beiden Wahlgänge sind somit ungültig und nach unserer Ansicht noch der letzte AStA im Amt. Es wird vermutet, dass es darum ging bereits die kommenden AEs für die eigene Leute zu reservieren und nicht die anderen AStA Mitglieder kommissarisch im Amt zu lassen.
Zum Schluß noch etwas Positives:
Wir loben die konstruktive Arbeit der LISTE vertreten durch Marcus Brinkmann und seinem Blog bei dem ihr die StuPa-Sitzungen live mitverfolgen könnt. Ach ja, danke für das Stück Pizza.
Schade, dass eine so vielversprechende Sitzung so tragisch gegen die Demokratie und die Freiheit des Einzelnen geendet ist.
Mit liberalen Grüßen
Maximilian, Dortmund der 27.08.08